„ ... und ihr habt mich besucht“ sagt Jesus in einer großen Rede im Neuen Testament und weiter: „was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder [und Schwestern] getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,36.40). Menschen in unserer Gemeinde zu besuchen ist eine wichtige und für alle Beteiligten erfüllende Aufgabe, die uns in der Kirchengemeinde am Herzen liegt.

Hier möchten wir uns einsetzen, weil viele darauf warten und sich danach sehnen, wahrgenommen zu werden und Wertschätzung zu erfahren. Gut, dass es in unserer Gemeinde Menschen gibt, die sich im Besuchsdienst engagieren, die sich haben schulen lassen und die nun seit Anfang 2007 in unserem Dorf, aber auch im Krankenhäusern und Pflegeheimen unterwegs sind. So sind die neun Frauen, die diese Aufgabe übernommen haben ein Geschenk für unsere Gemeinde, besonders für diejenigen, die sonst wenig Kontakt haben, weil sie ans Bett oder an den Rollstuhl gebunden sind oder nicht mehr gut laufen können. Doch auch unsere Geburtstagskinder und Menschen, die neu in unser Dorf gekommen sind, sollen erfahren, dass sie wahrgenommen und wertgeschätzt werden.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um Fragen des Besuchsdienstes zu besprechen. Dabei wird selbstverständlich nicht über die besuchten Personen geredet oder über das, was bei einem Besuch zur Sprache kam. Damit gehen alle Mitarbeitenden verantwortlich und vertraulich um. Angewiesen sind wir darauf, dass uns – zum Beispiel über das Pfarramt (Tel.: 07644 – 286) mitgeteilt wird, wo jemand krank ist (zuhause oder im Krankenhaus) und wo sich jemand über einen Besuch freut. Wer einmal nicht besucht werden möchte, darf das freilich auch mitteilen.

Laufend suchen wir auch Menschen, die es sich mit einem Teil ihrer Zeit zur Aufgabe machen, hier mitzutun und selbst Besuche zu machen. Wer das möchte, meldet sich bitte beim Pfarramt telefonisch oder kommt einfach vorbei.